Kapitel 1: Geboren in Werchnij
Geboren wurde ich am 7. Februar 1949 um ungefähr 3:00 Uhr nachts in einem Krankenhaus in Werchnij, Kreis Woroschilowgrad/Ukraine.
WeiterlesenKarin Schneider-Jundt – Liedermacherin & Autorin im Rheingau
Leben.
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Inhaltsverzeichnis
ToggleMan sagt mir immer wieder, ich sei mit 76 Jahren eine der letzten Zeitzeugen von dem was einst meine Vorfahren, meine Familie und letztendlich dadurch auch ich kriegsbedingt erleiden mussten.
Ich fand es von jeher bedauerlich, dass meine Verwandten sich standhaft weigerten, ihre Lebensgeschichten aufzuschreiben. Wie tief musste das Grauen, der Preis für einen Krieg, verdrängt werden, um überleben zu können. In der Jugend interessiert man sich nicht für derartige Dokumentationen. Doch wenn dann das Interesse erwacht, sind diese inzwischen verstorben oder ihr Geist ist so verwirrt, dass man keinen Zugang mehr zu ihnen hat.
Zurzeit wird – zu Recht – daran erinnert, was für Gräueltaten den Juden von uns Deutschen angetan wurden. Und es ist ein Geschenk, dass es eine Frau wie Margot Friedländer gab, die bis zum letzten Tag ihres Lebens mit 103 Jahren daran erinnerte und um das Nicht Vergessen gekämpft hat.
Ich habe einen Onkel, Otto Stollberg, der 1901 in Waltershausen / Kreis Gotha geboren wurde und 1944 im Krieg in Polen sein Bein verlor. Er war Kaufmann, Pelzfachmann und wurde von der Wehrmacht 1943 als Leitung zur Herstellung von Pelz-Uniformen nach Warschau geschickt. Er hat mir alle seine Aufzeichnungen darüber hinterlassen mit der Bitte sie zu veröffentlichen da diese Ereignisse unbekannt seien.
Was mir allerdings leider bisher nicht gelungen ist.
Darum habe ich hier wenigstens an Hand der Biografie meiner Mutter Eva Maria Scheiner und ihren Bildern versucht die Erinnerung an die Gräuel der 1945 aus Siebenbürgen/Rumänien nach Russland Verschleppten Deutschen der Öffentlichkeit zu schildern. Doch so, wie sie es mich gelehrt hat: Ohne Hass oder Schuldzuweisungen einem ganzen Volk gegenüber. Sie hat nie gesagt: „DIE Russen“ „DIE Rumänen“ etc. waren Schuld. Aber sie war niemals in ihrem Leben fähig eine normale, weder körperliche noch seelische, Beziehung zu führen. (Siehe auch Buch: Susanne Kästner: Abschied, Leid, Liebe)
Zum Glück hatte sie in ihren Bildern und Kunstwerken ein Ventil, um ihre traumatischen Erlebnisse zu dokumentieren. Ein Teil ihrer Werke kommen auch durch Frau Dr. Sedler nach Hermannstadt ins Brukenthal Museum.
All die Gräueltaten, die ständig irgendwo auf der ganzen Welt begangen werden und besonders der mörderische Krieg, der zurzeit zwischen Russland und der Ukraine tobt, rufen dunkle, verdrängte Erinnerungen in mir wach. Die Ukraine ist mein Geburtsland. Wenn ich im Fernsehen in die Augen der Kinder sehe, die zur Zeit derartige Gräuel erleben müssen, oder Schwangere, die ihr Ungeborenes zu schützen versuchen, frage ich mich, wie wird es deren Nachkommen später ergehen, wenn dieser Wahnsinn vorbei ist? So wie mir?
Aufgewachsen mit einer Großmutter, einer Witwe, die in einem rumänische KZ fast ihr Leben verlor und einer durch die Deportation derart traumatisierten Mutter, dass meine Großmutter immer mal wieder zu ihr sagte: „Du gehörst in eine Anstalt“?
Ein Jugendfreund, der mich und meine Familienverhältnisse einst kennenlernte und der mich Jahrzehnte später wieder traf, meinte: „Ich hätte damals nie erwartet, dass Du einmal zu einem normalen, bürgerlichen Leben fähig sein könntest.“ Und unser Hausarzt, der eine Art Vaterstelle an mir vertrat und uns drei Frauen über Jahrzehnte betreute, sagte mir kurz vor seinem Tod: „Ich bin stolz auf Dich wie hart Du gekämpft hast, um nicht unterzugehen.“
Aber warum bin ich trotz der traumatischen Erlebnisse heil geblieben? Das verdanke ich meiner Mutter. Sie gab mir etwas unendlich Kostbares mit, das zum Fundament meines Lebens wurde: Als sie im 8. Monat schwanger im Kohlenbergwerk mit einer Schaufel niedergeschlagen wurde, weil sie nicht schnell genug arbeitete, hatte sie eine Vision: Sie stellte das folgendermaßen später in einem ihrer Bilder dar: Karin schaut auf die Erde.
Nachdem uns mein Vaters ein paar Monate nach meiner Geburt entrissen wurden zerbrach ihr Lebenswille. Da sah sie im Schnee ein Kreuz. Sie verstand es als Gottes Auftrag an sich: „Du musst für dieses Kind leben“. Und sie gehorchte.
Für mich stand damit fest, dass Gott mich auf die Erde geschickt und hier die Vaterschaft für mich übernommen hatte. (Mein tiefer Glaube an Gott, an den Schöpfer des gesamten Universums, hat somit letztlich nichts mit einer bestimmten Religion oder Kirche zu tun.) Das Kreuz bedeutete von da an für mich die weit ausgebreiteten Arme Gottes, die mir in Notzeiten Halt und Hilfe boten. An dem ich mich festhalten und aufrichten konnte. Denn für den Schöpfer des Universums war ich kein Kind der Schande, kein Bastard, mit dem niemand spielen durfte, jemand, den man manchmal wie eine Schmeißfliege verscheuchte, sondern Sein Geschöpf, Seine Tochter. Darum zollte ich allein Ihm, wie ein Kind seinem Vater, Liebe, Vertrauen – und Gehorsam.
„Ich gehöre niemandem, keinem auf der Welt.
Ich gehöre Gott allein, der mich wirklich kennt.
Ich gehöre niemandem – nicht einmal mir selbst.
Ich gehöre Gott allein – darum bin ich frei.“
(Da ich später als rechtmäßige Tochter meines Vaters, Alfred Jundt, anerkannt wurde, trage ich ihm zu Ehren den Namen Schneider Jundt als Künstlernamen)
Ich wuchs als Kind mit Armeniern, Rumänen, Ungarn auf und habe Verwandtschaft in Russland, in Rumänien, in Frankreich, in der Schweiz. Daher kenne ich keine vorgefassten Meinungen oder Vorurteile Menschen, Rassen, Nationen gegenüber.
Auch Berührungsängste sind mir von Natur aus fremd. Vielleicht deswegen, weil ich als Säugling in der Ukraine tagsüber von fremden Frauen versorgt und sogar von ihnen an die Brust gelegt wurde, da meine Mutter täglich 10 Stunden im Bergwerk arbeiten musste. Beobachten, zuhören, vergleichen, respektieren war mein oberstes Gebot um in Frieden leben zu können. Weil meiner Auffassung nach nichts im Dasein Zufall ist, sondern jegliches Verhalten zwangsläufig Folgen nach sich zieht.
Meine Heirat mit Helmut Schneider, Hauptkommissar der Wasserschutzpolizei Hessen, war Bestimmung. Er war mein fehlender Teil, meine Ergänzung, Heimat meiner Seele. Dennoch kam auch bei mir der Zeitpunkt, dass ich von schwersten Depressionen, Panikattacken und Verlustängsten gepeinigt wurde, die mich fast das Leben kosteten. Ich war Die Frau mit der Angst. Traumatherapien waren damals unbekannt und ein Arzt sagte zu mir eines Tages hilflos: „Wenn Sie ein Pferd wären, würde ich Sie erschießen lassen.“
Doch schließlich befolgte ich den Spruch von Lisa Fitz: „Da, wo die Angst ist, da geht’s lang“. Dabei half mir die bedingungslose Liebe meines Mannes; die langersehnte Geburt unserer beiden Töchter und das tiefe Vertrauen meiner Stieftochter und bewahrten mich davor mich aufzugeben.
Und schließlich, unerwartet und völlig unerfahren in Musik, erhielt ich – durch die Begegnung mit dem Franziskanerpater Christian Warth – die Gnade, meine Seele von ihren Traumata in Form von Liedern zu befreien. So, wie es meine Mutter einst mit ihren Bildern erleben durfte. Der Auslöser war der Song von Leonhard Cohen: Bird on the Wire. Er sprach mir aus der Seele, und während ich versuchte mir dafür ein paar Gitarrengriffe anzueignen, brachen folgende Worte aus mir heraus:
„Wie ein Vogel in der Nacht bin ich aus dem Schlaf erwacht,
und mein Herz schrie vor Einsamkeit zu Dir.
Doch Du hast den Ruf gehört, Deine Hilfe nicht verwehrt,
darum bin ich nun für alle Zeit Dein Kind.“
Von dem Tag an quollen Lieder geradezu aus mir heraus. Mit ihrer Hilfe führte ich einen Dialog mit Gott und vertraute Seinem Wort: „Du bist wertvoll in Meinen Augen und Ich liebe dich.“ Dadurch lernte ich mich selbst kennen. Sie spiegeln mein Wesen wider. Mein Unterbewusstsein, meine Sehnsüchte fanden in ihnen ihren Ausdruck. Ganz nach einem klugen Satz:
Die Musik ist der Klang, den Gott uns geschenkt hat, um in uns die SEHNSUCHT nach der ewigen Heimat zu erwecken.
Menschen baten mich daraufhin, meine Lieder zu veröffentlichen, weil ich in Worte fassen könne, wozu sie nicht in der Lage seien. Es würde ihnen helfen mit ihren eigenen, traumatischen Erlebnissen fertig zu werden. Ich fühlte mich jedoch damit völlig überfordert. Zwar war ich mit Musik aufgewachsen, meine Mutter war immer im Bachchor, ich sang in Leipzig im Rundfunkkinderchor, später im Kirchenchor. Ein Lebens ohne Musik war für mich undenkbar. Doch ich liebte meinen Beruf als med. Laborantin und nichts lag mir ferner als Musikerin zu werden. Ich wehrte mich lange öffentlich aufzutreten. Mein Mann glaubte jedoch felsenfest an meine Berufung als „Liedermacherin“ und deren Botschaft an die Mitmenschen und so fügte ich mich.
Doch ich musste mich immer wieder entscheiden, ob ich mich durch Beurteilungen wie: Ich solle erst auf ein Konservatorium gehen, Gesangsunterricht nehmen, Deutsch studieren. Meine Lieder seien zum Gähnen langweilig, nichtssagend. Oder: „Ach, wieder so eine „Möchtegern-Emanze, die ihre pseudochristlichen Lieder zum Besten geben will“ oder „Gott nahm in seiner Großmut auch schon einmal eine Eselin als Botin“ entmutigen ließ.
Und es traf mich, sowohl als „Abtrünnige“ meiner Konfession betrachtet zu werden oder die zweideutigen Blicke, die Pater Christian und mich gelegentlich trafen, zu ignorieren. War es richtig, ich wolle mich selbst darstellen, ließe anderen keine Entfaltungsmöglichkeiten und spanne sie nur vor meinen Karren?
Ich entschied mich dafür diese Unterstellungen als Prüfungen Gottes zu verstehen. Glaubte ich den Menschen mehr oder vertraute ich Ihm, gemäß: „Jeder Mensch trägt in sich Gottes Gencode, dem er folgen muss.“ So entstanden Liederbücher, CDs und Kassetten gemeinsam mit meiner Mutter – mit meinen Liedern und ihren Bildern. Sie sagte dazu glücklich: „Endlich werde ich rehabilitiert!“
Mein Mann war bis zu seinem Tod mein Anker, meine Triebfeder. Ohne seine Unterstützung hätte ich es niemals geschafft in halb Deutschland Liedseminaren zu halten. Oder in Klöstern, Behindertenheimen, Entzugskliniken, bei Missbrauch Initiativen, in der JVA oder bei Obdachlosen zu singen.
Ich wehrte mich dennoch lange gegen seine Aufforderung meine Liedbotschaft auch hier im Netz als Hilfestellung anzubieten. Und ohne folgende Worte, die er einst schrieb, wäre ich heute dieses Wagnis nie eingegangen:
Meine Frau, das unbekannte Wesen
Manchmal kann ich es kaum glauben, wie sehr ein Mensch sich verändern kann. Was ist aus dem schüchternen, unsicheren, menschenscheuen Mädchen geworden, das ich vor mehr als dreißig Jahren geheiratet habe?
Unzählige Menschen sind inzwischen durch ihre Lieder aufgerichtet worden, wagten wieder ihr Leben mutig in den Griff zu bekommen. Karins Glaube an die bedingungslose Liebe Gottes, ihr offener Blick in die Tiefen der Seele, ihre Identifikation mit allen Menschen als Brüder und Schwestern, gaben ihr die Kraft zu innerem Wachstum, wenn auch unter großen Schmerzen. All das brach sich Bahn, fand Ausdruck in ihren Liedern, in denen sich viele Menschen wiederfinden.
Lange Zeit konnte ich das alles nicht verstehen. In meinem Beruf als Polizeibeamter hatte ich mir, um seelisch stabil zu bleiben, einen Schutzpanzer zugelegt, denn einerseits wollte ich Menschen helfen, andererseits durften aber Leid und Kummer oder auch übles und gesetzloses Verhalten mein objektives Handeln nicht beeinflussen. Deshalb beobachtete ich das offenkundige Interesse meiner Frau an Personen, die für mich in einer anderen Welt zu leben schienen, mit halb nachsichtigem, halb ironischem und manchmal auch halbskeptischem Blick.
Doch im Laufe der Zeit änderte sich mein Bild von diesen Menschen, und auch von Karin. Durch die intensive Beschäftigung mit ihren Liedtexten beim Übertragen ihrer handschriftlichen Notizen auf den PC wirkte ihre Botschaft offensichtlich, wenn auch unbewusst, bei mir. Ich habe mich offenbar in meinem Verhalten anderen Menschen gegenüber geändert. Das wurde mir vor allem bei Teilnehmern von Liedseminaren bewusst, die sich mir mit auch sehr persönlichen Problemen anvertrauten und speziell meine Ansicht dazu hören wollten.
Mit der Zeit veränderte Karin sich, wurde sicherer und selbstbewusster und ich fürchtete, dass ich ihr in vielen Dingen nicht mehr der Halt sein konnte, der ich ihr bis jetzt war, da sie sich nun auf Gebieten bewegte, die mir nicht vertraut waren. Sie und auch Pater Christian teilten vieles, was mir fremd blieb, eine Welt, die mir verschlossen schien. Darum wunderte ich mich schon, als die beiden mir versicherten, dass ich für sie unentbehrlich sei, ob auf technischem oder organisatorischem Gebiet bzw. als Schreiber ihrer Manuskripte, als seelische Stütze, Berater und Kritiker.
Doch langsam wuchs, wachse ich hinein. Meine Wertschätzung, mein Stolz auf meine Frau wächst, denn ich habe immer an sie geglaubt. Ich hätte früher nie gedacht, meinen Ruhestand einmal auf diese Weise zu verbringen. Doch dann sehe ich in die hoffnungsvollen, fragenden Gesichter von Menschen, die zu uns kommen und bin betroffen und gerührt.
Der alte Wunsch, Menschen behilflich zu sein, der mich meinen Beruf ehemals ergreifen ließ, kommt wieder hoch und kann sich verwirklichen.
Helmut Schneider Im Juli 2006
Was habe ich nun durch und mit meinen Liedern begriffen?
Warum bin ich heute dankbar und zufrieden mit meinem Leben?
Trotz all der Kämpfe, Schmerzen, Tränen?
“Dass jeder Mensch eine große Sehnsucht hat – in dieser Welt willkommen zu sein, sich angenommen zu fühlen, sich seinem Wesen nach frei entfalten zu dürfen. Das ist ungeheuer mühsam und angstbeladen. Weil man die Konsequenzen niemals abschätzen kann und deswegen lieber in vertrauten Gewohnheit, Ängsten und Zwängen stecken bleibt, um schließlich über sein vertanes oder ungerechtes Leben zu hadert. Doch:
Wir müssen nicht alles alleine schaffen. Es gibt eine Kraft, tief in uns – eine unerschöpfliche Quelle, – die uns trägt, nährt und führt. Wenn wir still werden, spüren wir sie: die Weisheit und Stärke, die in der Tiefe unsrer Seele wohnt. (Anselm Grün)
Vielleicht hilft mein Bericht dem einen oder anderen Betroffenen, der irgendwelche traumatische Erfahrungen mit sich herumschleppt, ohne sie zu offenbaren oder glaubhaft erklären zu wagen, eine gleiche Erlösung zu erfahren. ABER: Jeder Mensch benötigt eine für ihn passende Medizin, um zu gesunden. Was für den einen Heilung ist, kann für den anderen Gift bedeuten. Unter dieser Voraussetzung möchte ich meine Gedanken, Überlegungen und Vorschläge verstanden wissen. Einzig und allein als Denkanstöße.
Darum stelle ich nun alle meine CDs, all meine Lieder als Lebenshilfe auch auf YouTube zur Verfügung.
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